1. Schritt Förderkatalog verwalten
Im ersten Schritt des Wasserschutzförderungsmoduls kannst du den Förderkatalog deines Antrages verwalten. Hinterlege hier die Stammdaten, die für die Wasserschutzförderung relevant sind.
1. Förderkatalog Betriebsdaten
Betriebe Wasserschutz
Im Reiter Betriebe Wasserschutz kannst du festlegen, welche Betriebe bei der Erstellung des Förderkatalogs berücksichtigt werden sollen. Falls du bereits einen näon-Zugang hast, kannst du deine Betriebe über die Funktion „Betriebe übernehmen“ aus näon übertragen. Du kannst hier Förderprogramme für mehrere Jahre anlegen. Du kannst aber auch Betriebe aus externen Dateien übernehmen lassen. Ebenso ist ein Excel-Import in diesen Reiter möglich, da sich die Tabellen/Listen wie eine Excel-Anwendung verhalten. Du kannst in diesem Reiter die EU-Nummer des Betriebs eintragen. Zusätzlich kannst du den Namen des Betriebs, die Adresse und die Bankverbindung eintragen. Von großer Bedeutung ist auch die E-Mail-Adresse des Betriebs bzw. Landwirts, da der Antrag an diese Adresse verschickt wird, damit der Landwirt seine durchgeführten Maßnahmen eintragen kann.
Bitte trage zuerst die Betriebsnummer des Betriebes ein, veränderst du diese im Nachhinein, wird der Förderkatalog/bereits getätigte Eingaben wieder gelöscht.
Betriebe Wasserschutz
Wasserversorger
Im nächsten Reiter kannst du den entsprechenden Wasserversorger für deine Wasserschutzgebiete eintragen. Wasserkooperationen pflegen einen Förderkatalog für ein großes Gebiet. Innerhalb dieses Gebiets gibt es verschiedene Wasserschutzgebiete und Wasserversorger, die hier eingetragen werden können. Am Anfang der Spalten steht ein Schlüssel, der eine Nummer oder eine beliebige Zuordnung sein kann. Trage den Ort des Wasserversorgers und den Namen des Versorgers in die zugehörigen Spalten ein.
Wasserversorger
Wasserschutzgebiete
Im darauffolgenden Reiter werden die Wasserschutzgebiete eingetragen. Gib hier den Schlüssel und den Namen des jeweiligen Wasserschutzgebiets an. Diese Eintragungen sind wichtig, da in den Anträgen die Auswahl der förderfähigen Maßnahmen davon abhängt, in welchem Gebiet sich die Flächen befinden. Die Versorger, die du unter der Liste Versorger siehst, wurden zuvor im Reiter Wasserversorger eingepflegt.
Wasserschutzgebiete
Förderung Kulturen
Der Reiter Förderung Kulturen bestimmt welche Maßnahmen im Förderantrag auswählbar sind. Im Reiter Förderung Kulturen kannst du Fördermaßnahmen bestimmten Kulturen anhand ihrer Kulturcodes zuordnen. So vermeidest du eine falsche Beantragung. Die Begrenzung der Maßnahmen erfolgt auf Ebene von Wasserversorger und Kultur. Über die Funktion 'NRW Kulturcodes einfügen' kannst du alle in NRW gültigen Kulturen automatisch hochladen.
Förderung Kulturen
2.Förderkatalog Flächen
Förderung Flächen
Es gibt bei der Wasserschutzförderung sowohl flächenbezogene als auch betriebsbezogene Maßnahmen. Flächenbezogene Maßnahmen sind solche, die sich auf die Schläge des Betriebs beziehen. Beispielsweise kann es für die Hangneigung eines Schlages unter gewissen Voraussetzungen geförderte Maßnahmen geben. Definiere in dieser Tabelle für jede flächenbezogene Maßnahme einen separaten Eintrag. Durch die Angabe der verschiedenen Parameter werden die Felder in der Schlagliste später im Antrag präzise der richtigen Maßnahme zugeordnet. Wenn für die Wasserversorger oder Gebiete verschiedene Fördersummen gezahlt werden, dann pro Fördersumme eine eigene Zeile anlegen. Ansonsten können diese Spalten leer bleiben. Im Reiter „Förderung Flächen“ kannst du einen beliebigen Schlüssel sowie die Aufwendungsart, z. B. den Namen der Förderung, eintragen. Unter „Beschreibung“ wählst du die gewünschte Förderung aus oder trägst selbst etwas ein. Der Reiter „Förderung Flächen“ wirkt sich überwiegend auf die Berechnung der Fördersummen aus. Du kannst Kulissen wie z. B. rote Gebiete angeben, wenn die Maßnahme nur dort gilt. Ebenso kannst du Wasserschutzzonen festlegen, falls die Maßnahme nur für bestimmte Zonen gelten soll. Die Spalten „Kulisse“ und „Zone“ fungieren als Filter und wirken sich auf die Anzeige der Maßnahmen im Antragsformular aus. Wird beispielsweise die Kulisse rotes Gebiet ausgewählt, werden dir im Antrag für diesen Schlag nur die Maßnahmen angezeigt, die für rote Gebiete in Frage kommen.
In der Spalte „Anteil“ legst du fest, ab welchem Prozentsatz der Flächenanteil in der Wasserschutzzone liegen muss, damit die Förderung anteilig berechnet wird. Außerdem kannst du angeben, ob deine Flächen eine Hangneigung aufweisen. Die Maßnahme wird dann in der Spalte Hang (ha) im Verhältnis zur Fläche mit Hanglage berechnet. In der Spalte Hang (%) kannst du anhaken, ob die Maßnahme bei prozentualer Anteiligkeit in Hanglage von Förderung ausgeschlossen werden soll. Wenn ein Anteil eingetragen ist oder der Haken bei Hang gesetzt ist, wirkt sich dies nur auf die Berechnung der Fördersumme aus – nicht auf die Anzeige der Maßnahmen im Antragsformular! In der Spalte,,Prio" kannst du festlegen ob die Förderung nur im priorisierten Gebiet gilt und auch eine Staffelung von Mittel bis sehr hoch vornehmen. Priorisierte Gebiete in der Wasserschutzförderung sind spezifische Regionen oder Einzugsgebiete, die aufgrund ihrer hohen Bedeutung für die Trinkwasserversorgung oder aufgrund besonderer Gefährdungslagen bei der Vergabe von Fördermitteln bevorzugt behandelt werden. Die Spalten ,,Umbruch von” und ,,Umbruch bis” gelten für Förderungen die nur zum Tragen kommen, wenn Umbruchtermin der Fläche im definierten Zeitraum liegt. Die Spalte „Förderbetrag €/kg N/ha“ gibt an, dass die Maßnahme durch die Eingabe von kg N durch den Landwirt im Antrag berechnet wird. Wenn diese Spalte gefüllt ist, wird in der rechten Spalte der Maximal-Förderbetrag €/ha definiert. Einige Fördermaßnahmen sind unabhängig vom Wasserversorger – in diesem Fall lässt du das Feld „Versorger“ leer. Diese Maßnahmen sind dann in jedem Antrag auswählbar.
Die Einschränkung auf bestimmte Fördermaßnahmen erfolgt nur, wenn du einen Wasserversorger auswählst, da das System dann prüft, welche Flächen welchem Versorger und damit welchen Fördermaßnahmen zugeordnet sind. In der Spalte,,Mehrfach" wird die Anzahl festgelegt, wie oft eine Maßnahme pro Schlag im Antrag ausgewählt werden kann. Ein leeres Feld bedeutet, dass du die Maßnahme nur einmal eingeben kannst. Wenn du eine ganze Zahl einträgst, legst du fest, wie oft du die Maßnahme pro Schlag im Antrag mehrfach eingeben kannst – und begrenzt diese Anzahl gleichzeitig. In der Spalte,,Zeitpunkt" siehst du, welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt im Antrag auswählbar sind. Wenn du einen Zeitpunkt einträgst, kannst du Bescheide und andere Dokumente später nach dieser Angabe filtern. Der Zeitpunkt erlaubt beim Verschicken und Erstellen der Anträge eine Gruppierung, d.h. man kann Anträge auch in Gruppen verschicken.
Förderung Flächen
Ausschluss Codes
In einigen Fällen schließen sich bestimmte Maßnahmen bei der Beantragung einer Wasserschutzförderung aus. Im linken Feld befindet sich die Maßnahme, im rechten Feld der Ausschluss der jeweiligen Maßnahme. Auch anders herum ist die Logik möglich: Im rechten Feld befindet sich die Maßnahme, im linkem Feld der Ausschluss der jeweiligen Maßnahme. Du musst die Maßnahmen vorher angelegt haben damit diese hier auftauchen.
Ausschluss Codes
Förderung Kulturen
Ordne hier den bestehenden Kulturen die zulässigen Fördermaßnahmen zu. Die Kulturcodes selbst können in diesem Modus nicht bearbeitet werden.
Förderung Kulturen
Einstellungen
Im Reiter Einstellungen kannst du festlegen, ob der Landwirt Lese- oder Schreibrechte für die folgenden Parameter im Antragsformular hat: Schlagnummer, Schlagname, FLIK, Kultur, Fläche, rotes Gebiet, Wasserschutzgebiet, Hangneigung, Zone, Maßnahmen, Nmin-Werte, Betrag und Bankverbindung. Beim Leserecht kann der Landwirt die Daten nur einsehen, beim Schreibrecht auch verändern.
Einstellungen
3.Förderkatalog Betriebe
Es gibt bei der Wasserschutzförderung sowohl flächenbezogene als auch betriebsbezogene Maßnahmen. Betriebsbezogene Maßnahmen sind Maßnahmen die sich nur auf den Betrieb beziehen, wenn also beispielsweise eine Mistplatte gebaut werden soll um das Einsickern von Gülle, Jauche oder Mist in das Grundwasser zu verhindern. Trage hier deine betriebsbezogenen Fördermaßnahmen ein. Falls nicht vorhanden, kann die Tabelle einfach leer gelassen werden. Das Feld 'Nr' muss eindeutig sein. Der Schlüssel ist wichtig für die spätere Auswertung der Fördermaßnahmen. Die Einheit gibt an, auf welche Bezugsgröße sich der Förderbetrag bezieht (m³, ha, Stück, kg, t). Für die Förderung von Betrieben gilt das gleiche Vorgehen wie bei der Förderung der Flächen, trage zusätzlich den Förderbetrag in die zugehörige Spalte ein. Es werden dir nur die Betriebe angezeigt, die im Wasserschutzgebiet eines bestimmten Versorgers liegen. Bei der Spalte ,,Max Menge” geht es darum welche Maximale Menge der Anwender eintragen darf. Bei keiner Begrenzung kannst du das Feld leer lassen. In der Spalte,,Zeitpunkt" siehst du, welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt im Antrag auswählbar sind. Wenn du einen Zeitpunkt einträgst, kannst du Bescheide und andere Dokumente später nach dieser Angabe filtern. Der Zeitpunkt erlaubt beim Verschicken und Erstellen der Anträge eine Gruppierung, d.h. man kann Anträge auch in Gruppen verschicken. Der Anpassungsfaktor ist nur für die Wasserkooperation Warendorf relevant. Der Anpassungsfaktor passt die Berechnung der Förderung in Abhängigkeit zur Gesamtfläche im WSG an.
Förderung Betriebe
4.Förderkatalog Nmin
Förderung Nmin
Im Reiter Förderung Nmin kannst du Fördermaßnahmen im Zusammenhang mit den Nmin-Werten beantragen. Je nach Nmin-Summe gibt es einen Förderbetrag, der sich an einem Richtwert für Nmin orientiert. Wird dieser unterschritten, erhältst du eine Förderung pro kg N/ha, die du einsparst. Trage die Nummer, den Schlüssel, die Aufwendungsart und die Beschreibung ein. Lege dann fest in welchen Nmin Stufen gemessen wurde. In der Spalte ,,Zone” trägst du ein, ob die Maßnahme nur für eine bestimmte Zone gelten soll. In der Spalte ,,Kulturen” kannst du die Kulturen auswählen, für die diese Fördermaßnahme gilt. Hinterlege zudem ob ggf ein Vertrag vorliegt. In der Spalte,,Prio" kannst du festlegen ob die Förderung nur im priorisierten Gebiet gilt und auch eine Staffelung von Mittel bis sehr hoch vornehmen. Priorisierte Gebiete in der Wasserschutzförderung sind spezifische Regionen oder Einzugsgebiete, die aufgrund ihrer hohen Bedeutung für die Trinkwasserversorgung oder aufgrund besonderer Gefährdungslagen bei der Vergabe von Fördermitteln bevorzugt behandelt werden. Die Spalte Umbruch gilt für Förderungen die nur zum Tragen kommen, wenn die Fläche bis zum Umbruchtermin umgebrochen wurde. In der Spalte ,,Förderjahr” legst du fest für welches Förderjahr die nachfolgende Staffelung gilt. Wähle bei der Spalte ,,Staffelung” die Anzahl der Förderstaffeln fest, die bei Unterschreitung der Nmin-Grenze gelten sollen. Trage hierbei die Nmin Grenze in kg/ha ein, den Förderbetrag in €/ha und/oder die Menge in €/kg ein. Die Basisprämie kannst du in diesem Schritt auch eintragen. In der Spalte ,,Obergrenze €/ha” kannst du eintragen ob es eine Obergrenze für die Fördersumme gibt. In der nächsten Spalte kannst du die Mindestgröße der Fläche eintragen. Ab dieser Mindestflächengröße wird der Förderbetrag folglich ausgezahlt. Trage wie in den anderen Tabellen auch den Wasserversorger und das Wasserschutzgebiet ein.
Wenn die die Eingabe in der Tabelle nicht ganz eindeutig erscheint kannst du auch auf den Button ,,Nmin Förderung” unten links neben dem Speicherbutton klicken. Dort trägst du ähnliche Daten wie aus der Tabelle/erweiterte Daten ein und wirst durch den Reiter Förderkatalog Nmin durchgeleitet.
Förderung Nmin
Nmin Kulturgruppen
Nmin Kulturgruppen werden nur bei einem Berechnungsmodell Borken (nach Quartilen und Medianen) benötigt. Trage die Kulturcodes, die Beschreibung, den Wasserversorger und das Wasserschutzgebiet ein.
Nmin Kulturgruppen
Einstellungen
Die Lese und Schreibeinstellungen sind in deren Auswirkungen identisch zu den Einstellungen im Förderkatalog Flächen, die Einstellungen die du hier auswählst gelten allerdings nur für den Nmin Förderkatalog.
Einstellungen