3. Zonenkarten erstellen

Was sind Biomassekarten? 🌱 Biomassekarten zeigen dir, wie viel Pflanzenmaterial auf deinen Feldern wächst. Sie messen das Pflanzenwachstum in Echtzeit, so dass du siehst, welche Bereiche sich gut entwickeln und wo du nachhelfen musst. So kannst du Entscheidungen treffen, die wirklich einen Unterschied machen. Biomassekarten zeigen dir die Vitalität deiner Pflanzen in Echtzeit. Auf Grundlage aktueller Satellitenbilder ermitteln wir mit dem NDVI-Algorithmus (normalisierter differenzierter Vegetationsindex) die Verteilung der Biomasse auf deinem Feld. So erkennst du sofort, wo deine Pflanzen stark und gesund sind – und wo sie noch ein bisschen Liebe (aka Dünger) brauchen. Die Biomassekarten bilden die Grundlage für deine Applikationskarten und ermöglichen eine punktgenaue Ausbringung der Betriebsmittel. Mehr Ertrag mit weniger Aufwand – klingt nach einem Deal!

Den dritten Schritt der Applikationskarten, die Biomassekarte erreichst du wenn du im Schritt Datenquelle die Option Biomassekarte wählst. In der Vorschauliste werden mithilfe von NDVI die Satellitenbilder in Biomassekarten dargestellt. Die Daten sind jeweils in 5-Tage-Blöcken zusammengefasst. Die Schnittstelle liefert dabei bereits die bestmögliche Aufnahme aus allen Tagen dieses Zeitraums. Du kannst das Datum, welches immer zunächst als das aktuelle Datum voreingestellt ist, auch um mehrere Jahre in die Vergangenheit verändern. Du kannst DĂĽngekarten, Saatgutkarten und Pflanzenschutzkarten in Form von Biomassekarten erstellen lassen. Die Live Satellitenbilder reichen bis mehrere Jahre in die Vergangenheit zurĂĽck. Du kannst unter der Kalenderfunktion nach einem bestimmten Tag suchen, wobei die Daten jeweils in 5 Tage-Blöcken dargestellt sind.Wenn du das passende Datum gefunden hast, klicke auf die Zeile. Rechts in der Zeile werden dir die Wetterbedingungen zum Zeitpunkt der Satellitenaufnahme angezeigt. Bitte beachte, dass bei sonnigem Wetter die Aussagekraft der Biomassekarten höher ist als bei bewölktem Wetter. Diese wird jetzt farblich markiert und der Button "Applikationskarten" wird aktiviert, sodass du mit der Bearbeitung fortfahren kannst. Die Liste mit den Satelittenbildern bleibt bei der weiteren Bearbeitung im sichtbaren Bereich des Bildschirms stehen. Du kannst zu jeder Zeit hierher zurĂĽckkehren und die Auswahl ĂĽbersteuern.

Unter den Zeilen der Satellitenbilder kannst du den prozentualen Anteil an Biomasse auf deinem ausgewählten Schlag am ausgewählten Tag einsehen. Rote Karten bedeuten einen geringen Anteil an Biomasse. Je grĂĽner die Karte, desto mehr Biomasse enthält sie. Auf der Kartenansicht rechts im Bild wird dir der Schlag herangezoomt und mit vollständigen Schlaginformationen angezeigt. Manchmal sind die verschiedenen Zonen der Biomasseverteilung nicht ganz einfach zu erkennen. Aktiviere den Biomasseregler unten links in der Kartenansicht um den Kontrast innerhalb des Schlages zu erhöhen und die Zonen besser sichtbar zu machen. Zudem gibt es in der Kartenansicht mehrere Visualisierungsoptionen, die du einsehen kannst, indem du auf das Bildschirmsymbol oben rechts klickst. Um diese wieder zu beenden, klicke nochmals auf das Bildschirmsymbol. Du hast noch weitere Fragen? Neben dem Schlagnamen befindet sich ein Hilfebutton zu den Biomassekarten. Wenn du alle Daten ausgewählt hast, die du brauchst, klicke auf den Button Applikationskarten um in den vierten Schritt der Applikationskarten zu gelangen.

1. Wie funktioniert NDVI?

NDVI (Normalized Difference Vegetation Index) ist der Geheimcode, der das Pflanzenwachstum sichtbar macht! Okay, stell dir vor, du hast einen groĂźen Garten mit vielen Pflanzen. Der NDVI ist wie ein Zaubertrick, der uns hilft zu sehen, wie gesund die Pflanzen auf deinem Acker sind. Wenn die Pflanzen viel grĂĽnes Blattwerk haben, bedeutet das, dass sie gesund sind. Der NDVI schaut sich die Farben der Pflanzen an – das GrĂĽn von den Blättern und das Rot von der Erde oder anderen Dingen. Er macht dann eine kleine Rechnung, um herauszufinden, wie viel GrĂĽn es gibt. Wenn das Ergebnis hoch ist, bedeutet das, dass die Pflanzen gut wachsen. Wenn es niedrig ist, könnte es sein, dass sie mehr Wasser oder Sonne brauchen.  Das Ergebnis der Rechnung ist ein berechneter Index von -1 bis +1. Werte nahe +1 bedeuten: Deine Pflanzen sind in Topform! Niedrigere Werte zeigen Bereiche, die mehr Pflege benötigen. GrĂĽne Zonen bedeuten viel Biomasse und rote Zonen wenig vorhandene Biomasse. So kannst du gezielt MaĂźnahmen ergreifen und deine Felder optimal bewirtschaften. Also, der NDVI hilft uns, die Pflanzen zu beobachten und dafĂĽr zu sorgen, dass sie immer schön und gesund bleiben! 🌱✨

Zonenkarten erstellen

Zonenkarten erstellen


2. Zonenkarte erstellen

Sobald du die Datenbasis festgelegt hast, kannst du die benötigten Bilder auswählen oder hochladen. Dies geschieht über die Symbolleiste, in der du die entsprechende Datenquelle auswählst.

  • Biomassekarten – Du kannst eine oder mehrere Biomassekarten auswählen. Eine Sonnensymbol zeigt an, ob das Bild fĂĽr die Analyse geeignet ist, während ein Wolkensymbol anzeigt, dass das Bild durch Wolken verdeckt ist und sich nicht eignet.

  • Ertragskarten – Diese können als ZIP-Datei hochgeladen werden.

  • Bodenproben – Beim Hochladen einer CSV-Datei mĂĽssen die Spalten der Datei zugeordnet werden. Falls Koordinaten enthalten sind, wird die Zonenkarte automatisch erstellt. Falls keine Koordinaten vorhanden sind, kannst du die Probepunkte manuell in der Karte setzen und anschlieĂźend eine Zonenkarte berechnen lassen.

  • Applikationskarten – Bereits erstellte Applikationskarten können hochgeladen und weiterverwendet werden.

  • Eigene Bilddaten – Falls die Datei keine TIFF-Daten enthält, musst du das Polygon manuell ĂĽber das Bild legen, indem du es in der Größe anpasst. Enthält die Datei TIFF-Daten, wird das Polygon automatisch ĂĽber das Bild gelegt. AnschlieĂźend kann der NDVI-Wert berechnet und die Zonenkarte in verschiedenen Farbstufen dargestellt werden

3. Visualisierungsoptionen

In Applikationskarten stehen mehrere Visualisierungsoptionen zur Verfügung, um landwirtschaftliche Flächen und deren Zonierungen übersichtlich darzustellen und zu analysieren. Diese Optionen ermöglichen eine detaillierte Betrachtung und Planung der Maßnahmen. Zu den gängigen Visualisierungsoptionen gehören: Split-View (geteilte Ansicht):

Funktion: Die Oberfläche wird in zwei Bereiche geteilt, um gleichzeitig verschiedene Datenquellen oder Perspektiven zu vergleichen. Anwendung:

Rechts: Eine Ansicht mit der Rohdatenquelle, z. B. Biomassekarten (NDVI) oder Ertragskarten.

Links: Die resultierende Applikationskarte, z. B. eine DĂĽnge- oder Saatgutkarte.